Derby Double

2 Okt.

Am Sonntag geht’s wieder gegen die Icepilots. Dieses Jahr wird keine Energie auf „Historienscharmützel“ oder „Website-Duelle“ verschwendet. Es richten sich alle Blicke streng auf das kommende Spiel, das letzte der Derbyserie zum Saisonstart der Prellböcke. Wirklich alle Blicke? Naja, ein Abstecher auf die Seite der Icepilots ist ja nie verkehrt – besonders, wenn man nicht scrollen muss, um an die letzte Liga-Begegnung erinnert zu werden. Nichtsdestotrotz: Glückwunsch zum beeindruckenden neuen Sponsor, liebe Pilots, wir erwarten eure Bestechungsversuche!

Bully: Sonntag 17:00 Uhr in der EnergieVerbund Arena

Let’s play hockey!

27 Sep.

Die Saison läuft!

Die Prellböcke eröffneten gestern mit einem deutlichen Sieg gegen die Dresdner Frösche die Meisterschaftssaison 2015/16 der neu benannten „Freiberger DTL“. Richtig gelesen: Die Liga wurde nach dem neuen Hauptsponsor benannt, der ab sofort das Hobby-Eishockey der Region unterstützen wird. Die offizielle Ankündigung gibt es auf der Ligaseite.

Die Prellböcke begannen das Derby erwartet schwungvoll gegen die defensiv agierenden Frösche, die sich zu neunt dem amtierenden Meister stellten. Schnell stand es 4:0 bis zur ersten Pause (Christian #41 mit seinem ersten Prellböcke-Tor!). Danach ging es etwas weniger schwungvoll weiter, aber mit weiteren 4 Toren für die Eisenbahner in die letzte Pause. Spätestens im letzten Drittel wurden die Mängel in der Eingespieltheit der Prellböcke deutlich sichtbar: Fehlpässe und sogar ein nicht besetztes Bully sorgten für verzweifelte Blicke gen Stadiondach. Am Ende stand es 9:0 für die Gastgeber. Der Pfosten als bester Freund des Goalies bewahrte den Shutout und damit die absolut weiße Weste der Prellböcke an der Tabellenspitze.

Das Spiel verlief durchaus fair, und die Schiris wurden vor wenig Probleme gestellt. Danke an Ivo und Thomas, die einsprangen, weil die „Standard-Schiris“ Tom und Patrick leider nicht mehr im Hobbyeishockey pfeifen dürfen. Vielen Dank an Paul und Tom an der Anzeige fürs Protokoll, die gute Musik und der wenig zu bedienenden Strafbank-Tür. Wir danken den Fans für die Unterstützung und zählen wieder auf euch schon nächsten Sonntag beim Derby gegen die Pilots in der Arena!

Prellböcke – Frösche 9:0 (4:0, 4:0, 1:0)

Tore: Maik #15, Hannes #34, Christian #41, René #71, Danilo #75

Strafen: Prellböcke 4 min, Frösche 6 min

Fans: 40

Stadtpokal-Double!

24 Aug.

Die Prellböcke konnten gestern nach der Meisterschaft letzte Saison nun auch erstmals den Stadtpokal verteidigen. Durch die fast unglaublichen Ergebnisse von 7:1 gegen die Pilots, einem 5:1 gegen die Freitaler Pinguine und im Finalspiel einem 5:0 gegen die Dresdner Frösche darf der „Sandstein“ auch über die Saison 2015/16 wieder im Eisenbahner-Regal seinen Platz einnehmen.

Die Spiele waren durchaus freundschaftlich geprägt, auch wenn der Wettkampfgedanke nie abhanden kam. Im Eröffnungsspiel überzeugten die Frösche mit einem überraschend klaren 5:0-Sieg gegen die Pinguine. Im Spiel #2 durften die Pilots zeigen, wie sie ihre Sommerpause nutzten. Naja, die Prellböcke nutzten sie offenbar 7:1 besser. Danach durften die Pilots auf frischem Eis zeigen, dass sie es besser können; klappte mit einem 2:0 gegen die Fösche. Wenige Sekunden nach dem Bully zu Spiel 4 lagen die Prellböcke schnell mit 0:1 zurück. Fast wäre es wieder so ein knappes Ding gegen Freital geworden – 25 Minuten später aber spiegelte die Anzeigetafel mit 5:1 die Spielanteile korrekt wider. Frisches Eis, frische Chance für die Piloten, die nun auf die Freitaler Pinguine trafen: Auch hier gab es ein 2:0 für die Fliegerstaffel. Nach dem 5:0-Finale ergab sich damit folgende Tabelle:

Platz Team Torverhältnis Punkte
1 Prellböcke 17:2 9
2 IcePilots 5:7 6
3 Frösche 5:7 3
4 Pinguine 1:12 0

 

Die Saison-Vorbereitungen und die Kaderumstellung können also als erfolgreich bewertet werden. Das Problem mit „ungeradem Spiel“ ist am Sonntag auch nicht aufgetreten. Wir dürfen gespannt sein, ob sich dieses Spiel auch in die Liga mitnehmen lässt, denn dort weht ja bekanntlich ein anderer Wind – und das 60 Spielminuten lang.

Die Torschützen für die Prellböcke:
Danilo (4), Marco (4), Kevin (2), René B. (2), Erik, Frank, Hannes, René S. und Stefan

Vielen Dank an die Frösche für die Organisation, Danke an Fans und Familien aller Teams für eine schöne Kulisse, Danke an die fleißigen Eismeister und Spieltafelbetreiber und alle Weiteren, die zum Erfolg dieses schönen Pokalsonntags beigetragen haben!

Außerordentlicher Dank allerdings gilt „Jagger“. Wir danken dir für dich als Vorbild, als Mensch und als Macher. Du wirst immer in bester Erinnerung bleiben – nicht nur beim Dresdner Hobbyeishockey, das ohne dich so nicht vorstellbar wäre. Wir freuen uns auf den Pokal nächstes Jahr unter deinem Namen!

Derbysonntag

22 Aug.

Nach dem großartigen Spiel gegen die Geronimos letzte Woche, bei dem die Prellböcke wieder ihre 12 Gegentore bekommen haben, steht diesen Sonntag der zweite Brocken vorm Saisonstart an: Der Dresdner Stadtpokal.

Die Prellböcke freuen sich auf die Kurzbegegnungen mit den Ligakonkurrenten, um die gegenseitige Form „abzuklopfen“. Wie bereits erwähnt, müssen sich die Eisenbahner nicht verstecken und gehen als Titelverteidiger ins Rennen. Wie es um die anderen Kader steht, werden wir morgen ab 10:30 Uhr in der Trainingseishalle der EnergieverbundArena herausfinden.

Der Spielplan:

10.15 – 10.30 Uhr Warmlaufen (Spiel 1)
10.35 – 11.00 Uhr 1. Spiel Dresdner Frösche – Freitaler Pinguine

11.05 – 11.20 Uhr Warmlaufen (Spiel 2)
11.25 – 11.50 Uhr 2. Spiel Dresdner Ice Pilots – Prellböcke

Eiserneuerung

12.20 – 12.45 Uhr 3. Spiel Dresdner Frösche – Dresdner Ice Pilots
12.50 – 13.15 Uhr 4. Spiel Freitaler Pinguine – Prellböcke

Eiserneuerung

13.45 – 14.10 Uhr 5. Spiel Dresdner Ice Pilots – Freitaler Pinguine
14.15 – 14.40 Uhr 6. Spiel Prellböcke – Dresdner Frösche

Danach folgen die Ehrung der besten Spieler jeder Mannschaft
und die Siegerehrung mit Pokalübergabe + Sekt.

Wir freuen uns auf euch!

Willkommen zurück!

13 Aug.

Hallo Besucher und Fans,

so ganz langsam erwacht die Seite aus der Sommerpause (unten rechts, z.B.) – die Prellböcke aber sind schon längst zurück auf dem Eis, um eine weitere Saison hochklassiges, meisterhaftes, ja unvergleichlich spannendes Dresdner Hobbyeishockey zu präsentieren. Los geht’s ja schon fast traditionell gegen die Geronimo Allstars. Das Spiel findet schon am Samstag um 10 Uhr statt und wird wie so oft mindestens sehenswert sein.

Um den noch härter trainierenden und noch motivierteren Gegnern der kommenden Saison gewappnet zu sein, gab es einige Umstellungen im Prellbock-Kader. Dieser wird am Samstag den ersten „lockeren Ernstfall“ proben und sich den viel gereisten Geronimo-Cracks stellen. Die Mannschaft freut sich sehr auf die ersten Gäste vor und hinter der Bande!

P.S.: Immer wenn die Prellböcke in der Vorsaison hoch gegen die Geronimos verloren, wurden sie Meister.

Frohe Ostern!

2 Apr.

Damit verabschieden sich die Prellböcke mit ihrem 2. Meistertitel in Richtung Feiertage.

Wir wünschen allen Sponsoren, Fans, Betreuern, Aufpassern und Sympathisanten schöne freie Tage und einen ebenso gelungenen Saisonabschluss – danke für alles!

 

Nach Ostern folgt noch ein Saisonrückblick, bis dahin kann man sinnvoll in der Statistik schwelgen. Bis bald!

Meisterhafter Saisonabschluss

1 Apr.

Am Sonntag stand nach der Pflicht gegen die Pinguine nun auch noch die Kür gegen die Weißeritzer Eiswölfe an. Die Kräfteverhältnisse waren schon vor dem Spiel klar, konnten die Eiswölfe bisher lediglich gegen die Pilots punkten – und das auch „nur“ am grünen Tisch.

Nicht umsonst allerdings sollten die Weißeritzer auch hier etwas vom Kuchen abbekommen, schließlich scheute sich der Großteil des neuen Meisters nicht, sich in der Neustadt noch die Nacht um die Ohren zu feiern.

Für die Prellböcke wunderbar überraschend begrüßten die Gäste die Eisenbahner mit einem meisterhaften Spalier zum Einmarsch. Damit war klar, in welche – vor allem faire – Richtung sich das Spiel entwickeln sollte.

Die Prellböcke spielten sich auch am ersten Drittel des Sonntags eine 3:0 Führung heraus, Tim #74 und René S. #71 trafen und auch Erik mit der Ur-Dresdner #53 durfte endlich jubeln, nachdem er bereits am Samstag häufig unglücklich scheiterte.

Im zweiten Drittel erhöhte Erik gleich noch auf 4:0, Falk #52 erzielte mit einem Alleingang sein erstes Tor und damit das 5:0, dem René S. und Kevin #27 folgten und auf ein uneinholbares 7:0 erhöhten. Schließlich traf auch Danilo #75 nach mehreren unglaublichen Versuchen zum 8:0 und sicherte sich damit seine Torjägerkrone in der Liga. Herzlichen Glückwunsch!

Das letzte Drittel erfüllte dann auch die letzten offenen Wünsche: Gert mit der #60 hämmerte das Ding zum 9:0 rein und unterstrich damit erneut deutlich seinen Anspruch an viel Eiszeit. Erik machte seinen hochverdienten Hattrick mit dem 10:0 perfekt und die Eiswölfe trafen gleich noch zweimal, um hoch erhobenen Hauptes die Meisterarena verlassen zu können. Schließlich rundete auch René S. seinen Einsatz mit einem Hattrick ab. Der Endstand lautet damit 11:2 und die Prellböcke konnten eine weitere „kleine Kabinenfeier“ anschließen.

Erneut ein großes DANKESCHÖN an die reibungslose Organisation des Spiels, an die Schiedsrichter, die sich an diesem Abend sicher nicht beklagen konnten und besonders auch wieder an die kreativen und lauten Fans – danke für die Süßigkeiten ;-) !

ESV „Die Prellböcke“ Dresden – Weißeritzer Eiswölfe 11:2 (3:0, 5:0, 3:2)

Tore: Erik #53 (3), René S. #71 (3), Tim #74, Falk #52, Kevin #27, Gert #60, Danilo #75

Strafen Prellböcke: 4 min, Eiswölfe: 8 min

Zuschauer: 50 (gefühlt: 500)

P.S.: Wer die Bierschulden, die in diesem Spiel entstanden sind, richtig im Kommentar nennt, bekommt zum nächsten Heimspiel ein Freibier spendiert.

Meister, Meister, Meister!!!

30 März

Nach dem denkbar knappen Spiel gegen Borna-Gersdorf war es nun soweit, die letzten drei Punkte für den Titel zu holen. Dafür waren am Samstag die Freitaler Pinguine zu Gast, nachdem das Spiel in Freital nicht stattfinden konnte.

Die Partie begann vor den ca. 60 Fans fast überraschend gelöst. Die Prellböcke erarbeiteten sich Chancen und schossen im ersten Drittel durch Kevin #27, Norman #5 und Marco #89 kurz vor der Sirene, schnell eine 3:0 Führung heraus.

„Genau so weiter!“ waren die Worte des Trainers in der Kabine und das folgte auch. Zwar konnten die Pinguine erstmals einen ihrer oft so gefährlichen Konter zum 3:1 (Dirk #12) ins Ziel bringen. Das beeindruckte die Prellböcke an diesem Abend allerdings kaum und so bauten Danilo #75 und nochmals Marco die Führung zum verdienten 5:1 aus.

Ins letzte Drittel ging es für die Prellböcke nun mit einer Hand am Pokal. Die Freitaler fanden an diesem Abend nicht in ihre Form und ließen die Dresdner im letzten Drittel scheinbar gewähren. Bereits nach 8 Minuten stand es 9:1 durch wieder Danilo, zweimal René B. #43 und erneut Kevin. Dieser machte mit seiner nächsten Einwechslung und dem 10:1 seinen Hattrick perfekt. René S. #71 durfte noch eins machen, bevor sich auch René B. in die Hattrick-Liste eintragen durfte. Die Pinguine gaben zuletzt noch ein Lebenszeichen von sich und schoben zum 12:2 Endstand ein.

Mit der Schlusssirene hallte der Jubel von Fans und Spielern durch die Arena, Korken knallten, es flogen Bierkronen und eine äußerst große, wendige und durstige Partyraupe bahnte sich ihren Weg übers Meister-Eis*. Diese Bilder bleiben!

Kevin hat sich mit 5 Scorerpunkten einmal mehr zum „Spieler des Tages“ gemacht.

Wir danken allen, die das ermöglicht haben, allen die uns unterstützt haben und allen, die uns in diesem sportlichen Wettkampf stets fair gegenüber standen. Es hat wieder Spaß gemacht! Dank gilt auch allen Schiedsrichtern, allen Betreuern um das Eis und selbstverständlich allen Familien, die immer wieder mehr oder weniger gern auf ihre Freunde, Väter, Brüder und Söhne verzichten müssen. Auch ihr seid Meister geworden!

* Vor dem Weg ins Downtown hatte die sich glücklicherweise geduscht – nur der Durst blieb noch etwas ;-)

ESV Dresden “Die Prellböcke” – Freitaler Pinguine 12:2 (3:0, 2:1, 7:1)

Tore Prellböcke: Kevin #57 (3), René B. #43 (3), Marco #89 (2), Danilo #75 (2), René S. #71, Norman #5

Strafen: “Prellböcke”: 6 Min., “Pinguine”: 2 Min.

Zuschauer: 60

Pokal eben

26 März

Am Sonntag trafen die Prellböcke im Halbfinale des LEL-OsH-DTL-Pokals in Weißwasser auf die Hahneberger Huskies.

Aus früheren Begegnungen kannten sich die Teams bereits und die Prellböcke waren auf den entsprechend starken Gegner eingestellt. Insgesamt verlief das Spiel fair und ausgeglichen. Das erste Drittel entschieden die Eisenbahner durch Kevin mit der #27 1:0 für sich, das zweite Drittel endete mit einem gerechten 1:1.
Kurz nach Beginn des letzten Drittels erhöhte Kevin erneut nach Vorlage von Maik #15 auf 2:1. Es folgten weitere hochkarätige Prellbock-Chancen … ungenutzt. Folglich blieben die Huskies stark im Spiel und überwanden den großartig aufgelegten Thomas mit der #54 im Tor zum erneuten Ausgleich. Die Hausherren ließen selbstverständlich nicht nach und konnten eine Minute vor Schluss in die vielversprechende Führung gehen.
Spannende Schlussphasen haben die Eisenbahner aber auch auswärts drauf: Das „Duo Furrioso“ des Abends krönte seine Leistung nur 17 Sekunden später mit dem Ausgleich zum 3:3. Diesmal traf Maik auf Kevins Vorlage.
Der Rest des Spiels ist dann Geschichte: Die Prellböcke bleiben ungeschlagen (nach regulärer Spielzeit) und scheiden 3:4 n.P. aus dem Pokal aus.

Spieler des Tages wurde Kevin, mit Schläger, Herz und Kufe immer an der richtigen Stelle.

Danke an die Gastgeber für ein wirklich gutes und faires Pokalspiel, wir gratulieren zum Einzug ins Finale!

Huskies – Prellböcke 4:3 n.P. (0:1, 1:0, 1:1)

Tore: Kevin #27 (2) und Maik #15
Strafen: Huskies + Prellböcke je 8 min
Zuschauer: 40

Spiel der Superlative

3 März

Dass eine große Entscheidung fällt, war allen klar. Dass es ein großer Abend wird, wussten alle Beteiligten und selbst deren Angehörige. Was an diesem Sonntag Abend allerdings in der EnergieVerbund Arena geschah, hätte selbst Alfred Hitchcock nicht spannender schreiben können.

Würden die Büffel auch dieses letzte Spiel für sich entscheiden, wären sie auf der Stelle Meister geworden – im direkten Angesicht der Prellböcke.

Diese Ausgangssituation schien die Prellböcke derart zu beeindrucken, dass sie sich vom Bully an quasi verweigerten, Eishockey zu spielen. Die offenbar besser vorbereiteten Büffel nahmen das Geschenk dankbar an und spielten wesentlich befreiter auf. Aus den Spielanteilen konnten entsprechend Chancen generiert werden, die allerdings fast alle vom einzigen gut aufgelegten Prellbock, nämlich Thomas #54 im Tor, abgewehrt werden konnten. Einmal halfen die aufmerksamen Schiedsrichter und gaben einen Treffer wegen Torraumabseits nicht, ein andermal half der Pfosten aus. Die Prellböcke schafften es auf ca. 1,5 Torschüsse im gesamten Drittel; 0:0 zur ersten Pause. Immerhin hatten die Prellböcke noch genug Kraft zum Kopfschütteln in der Kabine.

Die Lähmung der Eisenbahner legte sich im zweiten Drittel, jedoch war auch in diesen zweiten 20 Minuten nicht genug vom nötigen spielerischen Einsatz zu erleben. Immerhin körperlich hielten die Prellböcke dem schweren Spiel stand, was sich sogar in einer ersten Disziplinarstrafe niederschlug. Leider war das Glück den Gastgebern nun auch nicht mehr hold und die Büffel nutzten ihre Chancen im zweiten Drittel besser: Ein frühes 0:1, gefolgt von einem 0:2 und darauf das 0:3 ließen die Eisenbahner-Fans verstummen und die mitgereisten Fans aus dem Erzgebirge um so lauter von den Rängen grölen. Mit 0:3 ging es „endlich“ in die Pause.

Einzig der Trainer der Prellböcke vermochte in der Kabine die richtigen Worte zu finden. Damit ging es nun in das letzte Drittel. Das Spiel wurde insgesamt mit hohem Tempo geführt, was sich letztendlich auch bei den meist mit nur zwei Reihen spielenden Büffeln bemerkbar machte. Diese nutzten den Vorsprung nun, um etwas Kraft zu sparen, immerhin waren die Prellböcke in der Pflicht (und bisher ausgesprochen harmlos). Der amtierende Meister bekam so zwangsläufig mehr Spielanteile und fand zunehmend besser ins Spiel. 3 Strafzeiten der Büffel brauchte es aber, bis genügend Druck vor dem Gästekasten entstand und René mit der #43 endlich den frei liegenden Puck über die Torlinie brachte. Jetzt waren Fans und auch die Mannschaft wieder zu hören – DAS Lebenszeichen, 10 Minuten vor Schluss! Was folgte, wird in die Hobby-Eishockey-Geschichte eingehen. Den Büffeln schwinden weiter die Kräfte und zunehmend auch die Nerven. Noch mehr Strafzeiten bringen die Erzgebirgler mit dem Rücken an die Wand. Es folgte ein wunderbar herausgespieltes Tor von Marco #89 und mit dem nächsten Wechsel sogar der Ausgleich durch Rico mit der #23. So etwas gab es bisher nicht in der Prellbock-Geschichte. Als sich 2 Minuten vor Schluss auch noch Erik #53 für seine harte Arbeit an diesem Tag mit dem 4:3 belohnt, war es nicht mehr möglich, irgendwelche Emotionen im Zaum zu halten. Es waren schließlich alle 4 Schiedsrichter nötig, das Spiel auf Kurs zu halten. Zum Schluss nahmen die Büffel natürlich den Torhüter für einen zusätzlichen Feldspieler vom Eis und kamen noch einmal zu einer großen Chance – die allerdings mit der Schlusssirene und dem Jubel der Prellböcke verhallte.

Eine nie zuvor gesehene Aufholjagd, das 0:3 in ein 4:3 gedreht – was für ein Abend für die Prellböcke und ihre Fans!

„Spieler“ des Tages wurde Trainer Andi, der seinen Glauben nicht aufgab und nicht nur in den Drittelpausen die richtigen Worte fand.

Wir bedanken uns bei den gut geforderten Protokoll-, Mikrofon- und Anzeigetafelführern. Wir bedanken uns bei den gut aufgelegten Schiedsrichtern, die erstmals (und benötigt!) zu viert auf dem Eis standen und das Spiel gebührend leiteten.Wir bedanken uns bei den Fans, die für Ordnung und Stimmung während des Spiels und auch nach dem Spiel sorgten.

Mit diesem harten Stück Arbeit im Rücken winken nun im März noch zwei Ligaspiele gegen die Pinguine und die Eiswölfe, sowie das Halbfinale im „OsH-DTL – LEL Pokal“ gegen die Hahneberger Huskies.

 

ESV Dresden “Die Prellböcke” – Borna-Gersdorfer Büffel 4:3 (0:0, 0:3, 4:0)

Tore Prellböcke: René B. #43, Marco #89, Rico #23, Erik #53

Strafen: Prellböcke: 14+10+10 Min., Büffel: 20 Min.

Zuschauer: 150