Bei den Prellböcken herrscht enorme Konzentration – sodass es nicht einmal einen Vorbericht zu diesem ultimativen Entscheidungsspiel morgen Abend gibt … .
Author Archives: René
Spielabbruch in Freital!
Das Spiel gegen die Freitaler Pinguine wurde im ersten Drittel nach knapp 13 Spielminuten abgebrochen. Beim Stand von 1:1 mussten die Schiedsrichter das Spiel aus Sicherheitsgründen unterbrechen, weil ein Teil der Eisfläche an der Bande ausgebrochen war. Da eine zuverlässige Reparatur eines solchen Schadens innerhalb kurzer Zeit nicht möglich ist, entschied man sich für eine Verlegung des Spiels auf einen noch unbekannten Termin.
Damit lässt sich ein weiterer Test für die Ausrüstungen der Mannschaften verbuchen und es bleibt ein gutes Gefühl, den Begriff „Dorfteich“ im Ligatitel zurecht zu tragen ;-)
Großer Sieg im großen Spiel
Gut 150 Eishockeyfans wurden am Samstagabend Zeugen der ganz großen Eishockeygeschichte. Mit viel Getöse wurde das Derby angekündigt und ab 17:00 Uhr sollte sich endlich zeigen, wer in Dresden DAS Eishockeyteam der OsH-DTL stellt.
Schon beim Warmlaufen knisterte es förmlich in der EnergieVerbund Arena. Als es endlich los ging, waren es sofort die Prellböcke, die durch hochkarätige Chancen die Spielanteile auf ihre Seite zogen. Dass die in diesem Spiel nicht auch gleich verwertet wurden, sollte an diesem Abend das einzige sein, was den Hobby-Status der Spieler erkennen ließ. Die Antwort der Pilots war den Prellböcken schon vorher angekündigt worden – mindestens derbytypisch nahm die Härte zu, was die beiden Schiedsrichter aber durchaus souverän ahndeten. Zum Ende des Drittels kam es dann aber, wie es kommen musste: Die Pilots bekamen Danilo mit der #75 nicht wie angekündigt in den Griff und er machte sein erstes Tor des Abends auf Vorlage von Marco mit der #89. Bereits kurz darauf, ähnlicher Ablauf, die gleichen Leute und plötzlich 0:2 aus Piloten-Sicht. Im hektischen Schlussabschnitt ließen sie das nicht auf sich sitzen und erreichten noch den Anschlusstreffer. Die erste Pause hatten alle Akteure auf dem Eis nun bitter nötig, denn die Wortgefechte standen nun so langsam im Vordergrund.
Zurück auf dem Eis nutzten die Prellböcke durch Marco und Tim mit der #74 die Raumvorteile im 4 gegen 4 „wie im Bilderbuch“: Marco zieht im Angriff den Verteidiger auf sich und passt punktgenau auf Tims Kelle. Treffsicher netzt er zum 1:3 ein und bringt die Prellböcke weiter vor. Mit diesem Rückstand und 110% Leistung jedes einzelnen Prellböcke-Spielers gelang den Pilots nicht viel im 2. Drittel. Allerspätestens am glänzend aufgelegten Thomas mit der #54 im Tor war Schluss für die Flugstaffel. Bitterer kam es noch, als Marco nach 3 Vorlagen endlich selbst ran durfte: 1 zu 4. Die Luft wurde für die Piloten nun recht dünn, was die längeren Pausen einzelner Flieger auf der Strafbank erklären dürfte. Eiskalt nutzen die Prellböcke das Durcheinander in Person von Rico mit der #23. Ein verdeckter Fernschuss lässt die Eisenbahner jubeln und die Pilots-Anhänger verstummen. Kurz darauf allerdings wird gegen Tim eine durchaus strittige Spieldauer-Disziplinarstrafe verhängt, die die Prellböcke zunächst ein wenig aus dem Tritt bringt. Diese nutzen die stärksten Piloten des Abends, Willy #92 und Kuschi #50, nahe an der Pausensirene zum 2:5-Anschlusstreffer. Wer ausgewählte vergangene Derbys der beiden Teams kennt, weiß auch, dass das ein Signal sein kann. Eine weitere Überzahl der Prellböcke allerdings wird durch René B. mit der #43 in aller Ruhe genutzt, um den alten Spielstand wiederherzustellen. Mit einem 2:6 vor dem letzten Drittel roch es nun deutlich mehr nach Kohlendampf statt Kerosin.
Jetzt war es natürlich wichtig, die Euphorie im Zaum zu halten und hinten weiter dicht zu machen. Die Pilots mussten nun aufdrehen. Es schien fast so, als hätten Danilo und Marco das nicht verstanden: Die machten keine Minute nach Bully ihr drittes Ding zusammen und schraubten das Ergebnis nun auch für die kühnsten Piloten in unerreichbare Höhen von 2:7. Willy und Kuschi interessiert das nicht, 3:7. Der Rest der Pilots allerdings kann sich nur noch notdürftig wehren. Für einen Derbysieg gegen den Meister genügt das an diesem Abend nicht. So kommt auch noch das Glück des Tüchtigen für Carsten mit der #12: Zweimal wurde sein Puck an diesem Abend kurz vor der Torlinie gestoppt, 58 Sekunden vor Schluss rollt dieser gegen den Innenpfosten und kippt über die Linie. Das arme Ding war letztlich ähnlich erschöpft, wie die Spieler und freute sich auf den FEIERAbend!
Mit einem großen 8:3-Derbysieg setzen sich die Prellböcke an der Tabellenspitze fest und zeigen mit einer Hand deutlich in Richtung Titel.
Einen einzelnen Spieler des Tages gibt es diesmal nicht: Danilo macht drei Tore, Marco insgesamt 5 Scorerpunkte, Thomas hält gefährliche Konter souverän, die Abwehr steht fest wie auf Gleisen und alle Stürmer beteiligen sich nach vorn und nach hinten.
Die Prellböcke bedanken sich bei den Pilots für eine außerordentliche und stets sportliche Vorberichterstattung und für die gute Organisation des besten Derbys der jüngeren Geschichte. Danke an alle Fans im Stadion – ihr habt es besonders gemacht, kommt wieder! Danke auch an die Schiris Patrick und David, die dieses schwierige Derby nie aus der Hand gaben.
Tabelle und Statistik finden sich wie immer hier: Tabelle und Statistik.
Dresdner Icepilots – ESV Dresden “Die Prellböcke” 3:8 (1:2, 1:4, 1:2)
Tore Prellböcke: Danilo #75 (3), Tim #74, Marco #89, Rico #23, René B. #43, Carsten #12
Strafen: Pilots: 20+10 Min., Prellböcke: 12+10+10 Min.
Zuschauer: 150
Derbysieg to the max!
Mit 8:3 stoppen die Pilots hart an den Prellböcken.
Eine knüppelvolle Arena hat eine Eisenbahner-Sternstunde erleben dürfen – der Spielbericht folgt, sobald sich alle Gemüter wieder eingepegelt haben :-D
Vor dem Derby wird weit ausgeholt
Wenn wir schon dabei sind, die Geschichtsbücher bis 2011 zu wälzen, warum dann nicht gleich noch weiter blättern? Wir begeben uns mal zurück ins Jahr 2006 und schauen uns das erste Derby der beiden Teams an:
Vor dem ersten Spiel gegen die Radeberg Smilers, die damals gar nicht auf
dem Eis trainierten, gab es folgendes Programmheft mit dem Vorbericht:
http://www.icepilots.de/docs/
Immer schön lächeln
Im Jahr 2003 gründeten ein paar Parkplatz-InlinehockeySpieler
aus der Umgebung der Brauereistadt den IHC
Radeberg Smilers. Ziel dieses Vereins war und ist es, mit den
angebotenen Trainingszeiten das regelmäßige Kellenkreuzen
zu ermöglichen. Insbesondere die Integration und Förderung
des eigenen Nachwuchses, der fast die Hälfte der
Vereinsmitglieder ausmacht, steht im Mittelpunkt. Während
in den Anfangsmonaten sehr selten ein freundschaftlicher
Wettkampf den Trainingsbetrieb unterbrach, kommt es seit
Ende 2004 zu regelmäßigen Vergleichen auf dem
Hallenparkett oder im Winter auch auf dem Eis. Aus den
oftmaligen Vergleichen mit Cottbuser/Spremberger
Mannschaften entstand im letzten Sommer die Idee, die
Smilers mit einigen Spielern dieser Mannschaften zu
verstärken und so die 1. Parkplatzliga-Inlinehockey-Saison
zu bestreiten. Ein 3. Platzin der Endabrechnung übertraf alle
Erwartungen. Und machte Lust aufmehr…
So gab es kein langes Zögern, als die Anfrage kam, ob die
Schwarzen den durch den kurzfristigen Rückzug der Saale
Bulls Halle freigewordenen Platz in der Extra-Dorfteichliga
einnehmen möchten. Die Spiel-gemeinschaft
Radeberg/Cottbus Smilers startete als Neuling nun gleich in
der höchstens DTL-Gruppe, und zahlte in den ersten drei
Spielen auch ein wenig Lehrgeld. Aber irgendwann ist der
erste Sieg fällig, und gerade davorfürchten sich die Pilots am
heutigen Abend……
Der Spielbericht der darauffolgenden schlimmsten Niederlage der Pilotsgeschichte findet sich hier:
http://www.icepilots.de/docs/
Damals wurde sogar noch Eintritt kassiert und Catering organisiert. Nach
dieser grausamen Niederlage 3:4 der Pilots gegen den Prellbockvorgänger ging
der Zuschauerschnitt der Pilots drastisch in den Keller, nie wieder wurde
gewagt, Eintritt zu kassieren.
Heute kommen zu den Pilotsspielen nur noch mehr als 10 Zuschauer, wenn der
Gegner gut ist, so wie am Samstag … .
Wir werden alles tun, um einen in allen Belangen ähnlich positiven Spielbericht nach dem jüngsten Derby hier zu veröffentlichen.
„Zugbremser“ wollen auch Piloten stoppen
Rechts neben diesem Beitrag prangt es schon seit Wochen, in jedem Eisenbahner-Kalender steht es wie in Stein gemeiselt: Am 10.01.2015 ist Derby!
Das haben nun auch die Icepilots gemerkt und beginnen 5 Tage vor Bully einige Fans über ihre Website zu mobilisieren. Als Gastgeber befürchtet man offenbar, von den „Auswärtsfans“ übertönt zu werden. Betrachtet man die letzten Ergebnisse, muss man schon etwas suchen, bis man zum 22.01.2011 gelangt. Doch da haben die Piloten Recht: Dieses Spiel bleibt bis heute in allen Köpfen.
Diese Saison wird jedoch alles anders: Die Pilots stehen überzeugend stark auf dem Eis und liefern Ergebnisse ab, die deren Anspruch auf den Titel deutlich unterstreichen. Der Vizemeister wurde in einem harten Spiel mit leider einigen Verletzten nieder gerungen und die Frösche wurden mit 8:2 hämisch zerlegt. Die Prellböcke wissen also, woher der Wind weht. Die gesamte Liga schaut auf dieses richtungsweisende Spiel, denn mit einer Niederlage ist der Meistertitel nahezu aussichtslos.
Wir zählen wieder auf zahlreiche Unterstützung am Samstag! 17:00 Uhr ist Bully – Spielort ist dem Derby gebührend die Arena.
Prellböcke im Halbfinale des „LEL-OsH-DTL-Pokals“
Durch einen hart umkämpften 4:2-Sieg im Nieskyer Freiluftstadion sichern sich die Prellböcke das Ticket fürs Pokal-Halbfinale.
Das erste Drittel ging noch mit 1:0 an die Hausherren, wobei 2 Überzahlsituationen der Gäste nicht verwandelt werden konnten und es einige brenzlige Situationen vor dem Prellböcke-Kasten zu überstehen gab.
Nach dem ersten Pausentee ging es frisch gestärkt ans Werk und die Eisenbahner konnten dem körperbetonten Spiel der Biber besser standhalten. So gelang es schließlich Danilo mit der #75 erstmals gefährlich vors Tor zu kommen: Gefährlich genug für den Biber-Goalie, Ausgleich! Zwei weitere geschickte Einzelgänge konnte er schließlich auch noch verwerten und das Ergebnis durch diesen lupenreinen Hattrick auf 1:3 korrigieren. Etwas weniger erfreulich gestaltete sich allerdings das Spiel der Unparteiischen, die offensichtlich einige Probleme mit der Verteilung der Strafen hatten. So gab es beispielsweise zum Drittelende noch eine 2+10 Strafe für Uhle mit der #55 wegen übertriebener Härte und Reklamierens (das ist mehr, als er in Summe für die Prellböcke jemals sitzen musste).
Im letzten Drittel spielten die Prellböcke deutlich defensiver, um den gefährlichen Kontern der Biber Herr zu werden. Dennoch gelang den Bibern 3 Minuten vor Schluss der ersehnte Anschlusstreffer. Die darauffolgende Auszeit nutzte auch der Trainer der Gäste zur finalen Kursvorgabe. Die Dresdner schafften es daraufhin, den Puck vorn zu halten, sodass der Biber-Goalie nicht für einen 6ten Feldspieler vom Eis konnte. Es kam sogar noch schlimmer für die Kunnersdorfer: Danilo krönte seinen Abend mit dem 4. Tor. Endstand somit 4:2 – Biber raus, Prellböcke weiter.
Mit wichtigem Glück und den wichtigen Paraden sind Thomas #54 und natürlich Danilo die Spieler des Tages.
Jetzt blicken wir gespannt auf die fehlenden beiden Partien im Pokal und warten auf die Auslosung zum Halbfinale.
Biber Kunnersdorf – ESV Dresden “Die Prellböcke” 2:4 (1:0, 0:3, 1:1)
Tore Prellböcke: alle 4 Danilo #75
Strafen: “Biber”: 22 Min., “Prellböcke”: 12+10 Min.
Zuschauer: 90
Spitzenreiter!
Der dritte Advent – unter Kennern auch „Derbytag“ genannt, bringt den Prellböcken die Tabellenführung zurück.
Gegen die Frösche gab es am Ende drei Punkte und genügend Tore, um wieder ganz oben zu stehen. Für einen schnellen Start sorgte #75 Danilo, der bereits nach 23 Sekunden den unglücklichen Frösche-Schlussmann geschickt von hinten anschoss und damit den Reigen eröffnete. Im ersten Drittel konnten die Prellböcke auf 3:0 davonziehen – einen höheren Stand verhinderte mehrfach lediglich der Torrahmen … .
Das zweite Drittel wurde weiter so geführt, ließ die Frösche am Ende allerdings einen ihrer schnellen Konter erfolgreich abschließen. 6:1 der Pausenstand.
Eine hohe Führung und sogar Vorentscheidung lassen die Prellböcke oft „ein wenig eigen“ erscheinen. So blieben auch hier im dritten Drittel wieder einige Chancen ungenutzt und Pässe wurden nicht richtig gespielt. Ein weiteres – sehenswertes – Gegentor, aber auch 3 eigene Tore sind dennoch zu verbuchen. Danilo #75 konnte seinen Hattrick voll machen, 9:2 damit der Endstand.
Entgegen dem anscheinenden Ligatrend wurde hier ein ausgesprochen faires Spiel abgehalten, das auch Dank wichtiger Ansprachen der Kapitäne zurück zu den freundschaftlichen Ursprüngen dieser Liga führen kann.
Wir bedanken uns beim Gastgeber und den geschätzten 40 Zuschauern.
Dresdner Frösche : ESV Dresden “Die Prellböcke” 2:9 (0:3, 1:3, 1:3)
Tore Prellböcke: Danilo #75 (3), Tim #74 (2), Stefan #7, René S. #71, Kevin #57, René B. #43
Strafen: “Prellböcke”: 4 Min., “Frösche”: 6 Min.
Zuschauer: 40
zur Weihnachtsfeier
Prellböcke vor dem Spiel
Mit 10 Red Bull macht sich meist flott
Der Größte von uns – Matze Kott.
Tims Body gewinnt jeden Preis,
Nicht nur im Fitnessstudio – auch auf’m Eis.
Und Tommy unser Frauenschwarm
Macht sich seit 5 Uhr morgens warm.
Schröders Sven macht präventiv
Sich am Sandsack aggressiv.
Stattdessen übt an Thailands Recken
Der René S. das Bandenchecken.
Und Hartmut Werlich brav und fein
Lässt sich n‘ Beutel EPO rein.
Das Spiel
Des Gegners Stürmer werden krank
Macht Norman S. sich erst mal lang.
Stefan ist zwar erst kurz dabei,
Doch ein Gegner kommt an ihm meist nicht vorbei.
Und wenn ein Gegner in die Bande brummt
Jungs Carsten ein Ave Maria summt.
René Böhme hat ‚was vom Schlitzohr
X-mal nicht rein, das Unmögliche wird’n Tor.
Auch noch mit 60 hat Klötzers Gerd
Ne riesen Lunge wie ein Pferd.
Fliegt dem Gegner der Puck um die Ohren,
Schießen die Hiemänner aus allen Rohren.
Beim Bully ist – das weiß die Liga
Frank Seidel immer erster Siega.
Und Usain Bolt denkt, dass er steht,
Wenn Marco durch die Abwehr geht.
Zerspringt das Tor – welches aus Guss –
Dann ist es nach Danilos Schuss.
Der Puck ist ganz selten drinne,
Wenn Ville verteidigt – denn der ist Finne.
Leider ist er schon bald nicht mehr da,
Er wird uns verlassen in Richtung USA.
Hannes und Johannes – uns’re Allzweckwaffen
Kann man auf alle Positionen schaffen.
Tom zeigt sportlich große Reife,
Denn er tauscht Schläger gegen Pfeife.
Torsten, Eric und Steffen, diese Dreie,
Sind unentbehrlich für die rote Reihe.
5 Minuten nach Abpfiff, ungelogen,
Ist Uhle geduscht und umgezogen;
Und wenn er dann die Kabine verlässt,
Hat sich Torsten noch nicht mal hingesetzt.
Wer fehlt noch in der Meistertruppe?
Hektor und Thomas meist ohne Fluppe
Halten stets sauber ihren Kahn
Treiben den Gegner in den Wahn.
O Zitat Gärtner:
„Bei mir schießt der Gegner nur ein Tor,
Wenn ich mir in der Nase bohr (mit Fanghandschuh)!“
Der Rest der Truppe ist ähnlich gut,
Auch wenn‘s denen keiner sagen tut.
Wer hier mal spielt, der geht nicht fort
Denn was man hier spielt heißt Mannschaftssport.
Und wie wird er heißen der neue Meister?
Prellböcke Dresden jawohl so heißt er!
Eisenbahner streiken zum Sonntag nicht komplett

Schon kurz nach dem Bully gestern stellten die Prellböcke die Weichen auf Sieg: Rico #23 traf gleich in der 2. Minute zum 1:0 gegen die Jänschwalder Falken.
#57 Kevin schraubte sogar noch auf 3:0 hoch, auch wenn das 3. Tor des Tages als „umstritten“ gelten darf. Immerhin zeigten sich die Gäste aus der Lausitz fair und spielten gut aufgelegt weiter. Das wurde von den Prellböcken mit einem schönen Pass vor’s eigene Tor belohnt: 3:1 der Pausenstand.
Marco schoss sein erstes Tor des Tages schon kurz nach Wiederanpfiff – mit dem 4:1 begruben die Gastgeber so langsam aber sicher die Siegeshoffnungen der Falken. Es gab zwar noch ein paar hochkarätige Chancen für die Prellböcke, so konnte man z.B. mindestens nach 3 Alleingängen die Hände über dem Kopf zusammenschlagen, aber Zählbares sollte ins letzte Drittel verlagert werden.
Bis zur 53. Spielminute sollte es noch dauern, bis man ein halbes Jahrhundert Mannschaftssport-Erfahrung hautnah erleben durfte: Gert, die glorreiche #60, ließ es sich nicht nehmen, gegen den offenbar viel zu jungen Goalie gekonnt anzutäuschen, den liegenden Schlussmann schließlich zu umkurven und eiskalt abzuschließen. 5:1, harter Bodenkontakt für die Falken. Die ansonsten mindestens „verbesserungswürdige“ Chancenverwertung überstrahlte immerhin Marcos Hattrick mit dem Endstand von 7:1.
Damit lässt sich ein weiteres faires, schönes Freundschaftsspiel verbuchen. Das Schiedsrichtergespann ließ sich von Zwischenrufen nicht beeindrucken und leitete souverän diese Partie. Wunderbar auch die Arbeit an der Anzeigetafel und auf der Spielerbank, danke Paul, Roland und Thomas (auch für die Bilder, hier)!
ESV Dresden “Die Prellböcke” : Jänschwalder Falken 7:1 (3:1, 1:0, 3:0)
Tore Prellböcke: Marco #89 (3), Kevin #57 (2), Gert #60, Rico #23
Strafen: „Prellböcke“: 8 Min., „Falken“: 2 Min.
Zuschauer: 20
